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Bergtour empfohlene Tour Etappe 3

Kreuzeck-Höhenweg | Feldnerhütte - Hochkreuz - Hugo-Gerbers-Hütte

Bergtour · Kreuzeck-Gruppe
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  • Feldnerhütte
    Feldnerhütte
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
m 2800 2600 2400 2200 2000 10 8 6 4 2 km Feldner-Hütte Hugo-Gerbers-Hütte
Die Königsetappe des Höhenwegs ist anspruchsvoll, bietet aber spannende Gipfel, wilde Gratwanderungen und atemberaubende Aussichten.
schwer
Strecke 11,3 km
7:30 h
1.100 hm
950 hm
2.709 hm
2.184 hm
Die Kreuzeckgruppe steht aufgrund fehlender 3.000er und geringerer klettertechnischer Ansprüche im Schatten der übrigen Hohen Tauern. Auf diese Weise konnten sich hier kleine und urtümliche Alpenvereinshütten erhalten. Ebenso besonders ist die weitgehend wilde, wunderschöne Natur entlang des Höhenwegs, der immer auf oder nah dem Hauptkamm der Kreuzeckgruppe von dessen Ost- bis zum Westende verläuft. Die dritte Etappe wird durch den lohnenden Umweg über das Kreuzeck wahrlich zur Königsetappe des ganzen Höhenwegs. Zwischen Glenktörl und Kirschentörl passieren wir mehr als zwanzig Seen, die glitzernd unter uns liegen. Das Hochkreuz ist mit 2.708 Metern der höchste Punkt der ganzen Tour und leitet eine anschließende Gratwanderung ein, die besonders in der Südwestflanke der Schwarzwände keine Fehler erlaubt. Nach der Bewältigung dieser Schwierigkeiten wartet mit der Hugo-Gerbers-Hütte eine tolle, von wechselnden Freiwilligen bewirtete Hütte auf.

Autorentipp

Am Kirschentörl wartet der seltsamste Briefkasten Österreichs auf! Es lohnt sich sicher, eine Postkarte einzuwerfen.
Profilbild von Andi Radin
Autor
Andi Radin 
Aktualisierung: 01.03.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Hochkreuz, 2.709 m
Tiefster Punkt
2.184 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Pfad 96,28%Gesicherter Steig 3,71%
Pfad
10,8 km
Gesicherter Steig
0,4 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Feldner-Hütte
Hugo-Gerbers-Hütte

Sicherheitshinweise

Wie der Name "Höhenweg" bereits klarstellen sollte, sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit Voraussetzung für diese alpine Unternehmung.  

Diese Etappe ist die anspruchvollste der Tour, da sie die meisten ausgesetzten Stellen und Einsätze für die Hände erfordert. Bei schlechten Witterungsbedingungen ist Unerfahrenen deutlich von der Begehung abzuraten. Wer bereits auf den vorherigen Etappen (insbesondere rund um die Goldgrubenscharte an Tag 2) Schwierigkeiten hatte, sollte ebenfalls vom Abschnitt zwischen Hochkreuz und Kreuzlscharte absehen, für den es leider keine gute Ausweichroute gibt. Ein Abstieg und anschließender Aufstieg über Griebitschalm und Unteralmhütte verlängert den Tag um mehrere Stunden. 

Weitere Infos und Links

https://www.alpenverein.at/feldnerhuette/

https://www.alpenverein.at/hugogerbershuette/

Start

Feldnerhütte (2.184 m)
Koordinaten:
DD
46.832074, 13.125224
GMS
46°49'55.5"N 13°07'30.8"E
UTM
33T 357024 5188209
w3w 
///linse.setzen.schatz

Ziel

Hugo-Gerbers-Hütte

Wegbeschreibung

An der Feldnerhütte ist die Hugo-Gerbers-Hütte entlang des Kreuzeck-Höhenwegs 318 bereits ausgeschildert - jedoch fälschlicherweise als roter Steig. Hier ist eine schwarze Markierung - wie sie auch in der Gegenrichtung an der Hugo-Gerbers-Hütte angebracht ist - angemessener!

Von der Hütte (2.182m) umrunden wir den Glanzsee und steigen Richtung Glenktörl (2.457m) hinauf. Auf halbem Weg können wir rechts der Beschilderung zum Kreuzeck (2.701m) folgen. Der steile und anspruchsvolle Aufstieg kostet uns etwa 1 1/2 Stunden zusätzlich. Im Abstieg können wir jedoch stets auf dem Südgrat des Kreuzecks bleiben (Steigspuren) und treffen so am Glenktörl wieder auf den Höhenweg 318, ohne mehr Höhenmeter verschenkt zu haben.

Der Höhenweg führt bis zum Kirschentörl (2.458m) auf und ab, mit gelegentlichen Stahlseilen und ausgesetzen Stellen. Mit einem kurzen aber sehr steilen Aufstieg ist der höchste Punkt am Hochkreuz (2.708m) erreicht. Nun geht es über den Grat und immer wieder südwestlich des Grates durch die Steilflanken der Schwarzwände. Hier ist höchste Vorsicht gefordert, einige Stellen erfordern den Einsatz der Hände mit sehr viel Luft unter dem Hintern. Erst ab der Kreuzlscharte (2.471m) ist der Abstieg zur nahen Hugo-Gerbers-Hütte (2.347m) einfach.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Siehe Etappen 1 und 5 für die bequeme Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Koordinaten

DD
46.832074, 13.125224
GMS
46°49'55.5"N 13°07'30.8"E
UTM
33T 357024 5188209
w3w 
///linse.setzen.schatz
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt: WK 225 Mölltal - Kreuzeckgruppe - Drautal 1:50.000.

Ausrüstung

Ausrüstung für eine mehrtägige alpine Hüttentour; besonders festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung, inklusive Mütze und Handschuhen auch im Hochsommer. 

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,3 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1.100 hm
Abstieg
950 hm
Höchster Punkt
2.709 hm
Tiefster Punkt
2.184 hm
Von A nach B Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Grat Kletterstellen versicherte Passagen ausgesetzt Gipfel-Tour Geheimtipp

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 4 Wegpunkte
  • 4 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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