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Bergtour empfohlene Tour

Sattelnock (2.033 m)

· 1 Bewertung · Bergtour · Nassfeld-Lesachtal-Weissensee
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  • Das Gipfelkreuz "strickt" man sich vorerst noch selbst. Reißkofel links, hinten rechts die Lienzer Dolomiten
    Das Gipfelkreuz "strickt" man sich vorerst noch selbst. Reißkofel links, hinten rechts die Lienzer Dolomiten
    Foto: NLW Tourismus Marketing GmbH
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 10 8 6 4 2 km
Die Gailtaler Alpen sind mit einem üppigen Netz an gut gepflegten, beschilderten und markierten Wanderwegen überzogen. Diese Infrastruktur bietet ein vielfältiges Angebot an lohnenden Bergwanderungen. Jede Unternehmung ist auf ihre eigene Art ein erlebnisreicher Genuss.

Ein solcher Genuss ist die tagesfüllende Wanderung von Weißbriach auf den Sattelnock in den Gailtaler Alpen.

schwer
Strecke 10,9 km
6:45 h
1.169 hm
1.169 hm
2.000 hm
830 hm
Der Reißkofel, dessen massiges Felsmassiv sie auf dem Gipfel des Sattelnocks von Westen her begrüßen wird, findet in östlicher Richtung in einem langen Gebirgszug seine Fortsetzung. Der Sattelnock ist seine höchste Erhebung.

Es ist eine aussichtsreiche Wanderung in einer äußerst ansprechenden Landschaft. Mit entsprechender Trittsicherheit und Ausdauer ausgerüstet, werden sie auf dieser Tour problemlos unterwegs sein und so einen unvergesslichen Tag mit zahlreichen Eindrücken erleben.

Garantiert!

Profilbild von Erich Glantschnig, Kärntner Bergwanderführer
Autor
Erich Glantschnig, Kärntner Bergwanderführer
Aktualisierung: 11.03.2014
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.000 m
Tiefster Punkt
830 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Wenn sie auf dieser Tour von ihrem Vierbeiner begleitet werden, dann nehmen sie diesen im Bereich der Almen auf alle Fälle an die Leine!

Start

Weißbriach (801 m) (830 m)
Koordinaten:
DD
46.690610, 13.245310
GMS
46°41'26.2"N 13°14'43.1"E
UTM
33T 365831 5172278
w3w 
///verkehr.felde.ungern
Auf Karte anzeigen

Ziel

Sattelnock (2.033 m)

Wegbeschreibung

WEGBESCHREIBUNG (Anstieg):                                    

Am nordwestlichen Ortsrand von Weißbriach endet beim Haus „Waldheim“ die asphaltierte Straße. Von hier aus folgen sie dem Güterweg und treffen nach ein paar Minuten auf Wegweiser, die sie auf den Steig in Richtung Napalnalm lenken.

Sie folgen nun einem ziemlich steil nach oben führenden Waldsteig durch dicht bewachsene Birken-, Lärchen- und Fichtenwälder. Dieser quert ein paar mal die Forststraße. Nach diesen Querungen ist dank der guten und ausreichenden Markierung die Fortsetzung des Waldsteiges leicht zu finden.

Nach ungefähr zwei Stunden betreten sie die große Bergwiese der Napalnalm (1567 m) und können mit sich für`s erste einmal vollauf zufrieden sein. Denn mehr als die Hälfte des Aufstieges haben sie schon geschafft. Eine kurze Rast bei der Weißbriacher Hütte wird ihnen sicher wieder neue Energie und Aufstiegsfreude für den nun folgenden zweiten Abschnitt geben.

Die Bergwiese der Napalnalm verlassen sie nun in nördlicher – bergseitiger – Richtung und steigen in engen Kehren zum Kumitsch (1734 m) hinauf. Auf diesem Abschnitt treffen sie auf einige Höhepunkte der Tour:

Unmittelbar nach der Napalnalm auf ein uraltes Fichtenexemplar, das sie durch seinen massigen Wuchs beeindrucken und den Fotoapparat zücken lassen wird. Ein paar Minuten später kommen sie zum „Gudrunfelsen“ über dessen obere Kante mächtige Wurzeln ihren Weg ins Freie gesucht und gefunden haben. Auch diese eigenwilligen Gebilde sind durchaus ein Foto wert. Den senkrechten Felsblock umgehen sie in Richtung links aufwärts und kurz darauf bietet sich   ein exponierter Platz mit einem Tisch und einer Bank zum kurzen Verweilen an. Der Ausblick von hier in das Gitschtal ist überwältigend und wird sie auf dem weiteren Weg nicht mehr loslassen.

Bis zum Kumitsch mit zwei kleinen Hütten und einem Kreuz sind dann noch einige Wegkehren auf einem steilen Sattel zu bewältigen. Der Waldbestand ist mittlerweile entscheidend lichter geworden und so präsentieren sich ihnen bereits hier, 300 Meter unter ihrem Ziel, eindrucksvolle Ausblicke,

Ab dem Kumitsch bewältigen sie noch einen kurzen Aufstieg und stehen dann auch schon am nahezu baumlosen Kamm mit zahlreichen Erhebungen und seichten rasenbedeckten Einsattelungen.

So um die 45 Minuten Kammüberschreitung in Richtung Westen haben sie nun noch vor sich. Ein mehr oder weniger kräftiges Plus an Gehzeit wird sich aber wahrscheinlich schon alleine daraus ergeben, dass sie immer wieder stehen bleiben werden, um die Schritt für Schritt überraschend auftauchenden neuen Ausblicke aufzunehmen:

Den lang gezogenen Weißensee, das Gailtal, Gitschtal und das Drautal. Den Gebirgszug der Karnischen Alpen und die Julischen Alpen links, sowie die einzelnen Gebirgsgruppen im Nordwesten Kärntens rechts. Selbst der Großglockner wird ihnen bei schönem Wetter und guter Fernsicht nicht verborgen bleiben.

Auch den weiteren Verlauf jener Alpen, in denen sie sich gerade bewegen, werden sie mit staunenden Blicken nachvollziehen:

Den Gebirgszug der Gailtaler Alpen.

Von ganz hinten im Osten grüßt der Dobratsch her. Und der Reißkofel, mit 2374 Metern die höchste Erhebung dieses Bergzuges östlich des Gailbergsattels, heißt sie von Westen her herzlich willkommen.

Genießen sie das alles auch bei ihrer wohlverdienten Rast auf dem Sattelnock. Vielleicht haben sie angesichts der Hundertschaft an Berggipfeln, die sich ihnen von hier aus präsentieren, auch schon eine Idee, welcher der nächste sein wird.     

WEGBESCHREIBUNG (Abstieg):

Für den Abstieg nehmen sie dieselbe Route wie für den Anstieg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von Hermagor auf der Gitschtaler Bundesstraße bis nach Weissbriach

Parken

Im Orstkern von Weißbriach finden Sie ausreichende Parkplätze.

Koordinaten

DD
46.690610, 13.245310
GMS
46°41'26.2"N 13°14'43.1"E
UTM
33T 365831 5172278
w3w 
///verkehr.felde.ungern
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Diese ist je nach Jahreszeit unterschiedlich. Immer mit dabei ist aber:

Funktionelle Wanderbekleidung, Windjacke, Kopfbedeckung, Regenbekleidung/-schutz, Bergschuhe, Verpflegung, ausreichend Getränke, Wechselwäsche, diverses persönliches wie Fotoapparat, Handy, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Wanderstöcke, Erste-Hilfe-Set, etc.


Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,0
(1)
Daniel J
05.08.2014 · Community
Gemacht am 05.08.2014

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
10,9 km
Dauer
6:45 h
Aufstieg
1.169 hm
Abstieg
1.169 hm
Höchster Punkt
2.000 hm
Tiefster Punkt
830 hm
Rundtour aussichtsreich familienfreundlich Gipfel-Tour

Statistik

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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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