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Kirche St. Steben 1.004 m

· 2 Bewertungen · Wanderung · Gailtaler Alpen
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ÖAV Sektion Hermagor Verifizierter Partner 
  • Bildstock am Steig unterhalb von St. Steben
    / Bildstock am Steig unterhalb von St. Steben
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Aussicht von dem Bildstock: Pressegger See mit Poludnig, Gartnerkofel und Trogkofel
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Schneerosen
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / St. Steben
    Foto: Manuel Mörtl
  • / Das jährliche Treffen am Ostermontag auf St. Steben
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Blick in die Kirche St. Steben
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Kirche St. Steben Deckenmalereien
    Foto: Manuel Mörtl, ÖAV Sektion Hermagor
  • / St. Steben unterhalb der Graslitzen, links Vellacher Egel dann Spitzegel
    Foto: Juergen Hilgenberg, ÖAV Sektion Hermagor
m 1200 1100 1000 900 800 700 600 500 8 7 6 5 4 3 2 1 km

Ab Bahnhof Görtschach/Förolach zuerst über eine Landstrasse bis nach Förolach. Der Aufstieg erfolgt von Förolach zuerst über einen asphaltierten, später schottrigen Weg. Nach etwa 20 Minuten beginnt dann der recht steile aber leichte Steig bis zur Kirche.

Der Rückweg erfolgt über einen Forstweg, später über einen Steig abwärts bis zum Waldrand, danach dem Waldrand entlang bis zu einem Forstweg durch die Wiesen. Immer weiter auf diesem Weg in westlicher Richtung, bis man wieder am Beginn des Steiges nach St. Steben anlangt. Ab hier den gleichen Weg zurück wie beim Aufstieg.

mittel
8,2 km
2:35 h
394 hm
394 hm

Auf einem Bergvorsprung über Köstendorf befindet sich in 1.004 m Höhe die 1466 erstmalig urkundlich erwähnte Kirche, die als gotische Kirche mit 2 Geschossen gebaut wurde.

Bemerkenswert ist die schneckenhausförmige Anlage sowie die Ausstattung aus gotischer und barocker Zeit.  Die Kirche ist normalerweise geschlossen. 

Es gibt Hinweise, dass dieser Ort mit besonderer Fernsicht (man sieht 27 Kirchtürme) schon in keltischer Zeit genutzt wurde. 

Am Ostermontag pilgert man schon seit Jahren nach St. Steben (Heiratswillige sollen danach ganz sicher einen Partner finden), wo man nach einer Messe im Freien zusammensitzt und eine Verköstigung durch die Freiwillige Feuerwehr Köstendorf bekommt. 

Autorentipp

Im Frühjahr gibt es im gesamten Tourverlauf sehr viele Schneerosen.

Im Siebenbrünner Moor gibt viele Pflanzen die auf der roten Liste stehen, wie z. B. den Lungenenzian, den Sumpfsitter (eine Orchideenart), den langblättrigen Sonnentau (eine fleischfressende Pflanze).

Wenn man nach die Siebenbrünner Quellen vorbei ist, lohnt es sich, einen kurzen Abstecher in östlicher Richtung zu machen, maximal bis zu einem Viehgatter. hier kann man unterhalb des Weges eine tolle Mäanderbildung des dort fließenden Baches bewundern.

Im Winter ist der Abstiegsweg beliebt bei Skitouren- und Schneeschuhgehern.

 

 

Profilbild von Juergen Hilgenberg
Autor
Juergen Hilgenberg
Aktualisierung: 17.03.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Kirche St. Steben, 1.005 m
Tiefster Punkt
Friedhofparkplatz Förolach, 611 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Das Gebiet um Siebenbrünn ist Weidegebiet. Hunde unbedingt an der Leine führen.

Weitere Infos und Links

Tourismusbüro Hermagor, Wulfeniaplatz, 9620 Hermagor, 04282 2043, info@nassfeld.at, www.nassfeld.at,

 

 

Start

Förolach (620 m) (613 m)
Koordinaten:
DG
46.628790, 13.472097
GMS
46°37'43.6"N 13°28'19.5"E
UTM
33T 383038 5165048
w3w 
///handbremse.welten.freies

Ziel

Förolach (620 m)

Wegbeschreibung

Von der Bushaltestelle an der B 111 oder vom Parkplatz vor der Kirche ansteigend durch die Ortschaft, am Brunnen vorbei bis zum Wald. Dann über den Weiderost auf einer Schotterstraße nach Osten. Dieser etwa 0,7 km folgend, dann nach links auf den Forstwegg abzweigen und ca. 300 m danach wieder nach links auf einen Forstweg, kurz darauf  beginnt der steile Steig, der mit einigen Kehren und Kurven emporführt. Nach etwa 50 min vom Ausgangspunkt wird ein Bildstock erreicht, von dem sich eine wunderschöne Aussicht über das Tal und zum Presseggersee zeigt. Von dort sind es noch ca. 10 min bis zur Wallfahrtskirche.

Der Abstieg geht von der Kirche auf einem Forstweg in Richtung Osten. Nach ca. 400 m kommt man an eine beschilderte Abzweigung abwärts. Die wird nicht genommen, sondern erst die nach ca. 1,2 km. Ab hier geht es  auf einem Pfad durch den Wald hinab bis zur Waldgrenze, an dieser dann entlang, bis ein Forstweg erreicht wird. Auf diesem in westlicher Richtung weiter, vorbei an vielen sprudelnden Quellen, die diesem Gebiet seinen Namen gaben.

Der Weg führt in westlicher Richtung über Weidegebiet weiter, stößt nach einiger Zeit auf einen Forstweg, führt durch einen Hof hindurch und danach wieder über Weidegiet bis zu einem weiteren Anwesen. An diesem vorbei wird nach kurzer Zeit die Abzweigung für den Aufstieg nach St. Steben erreicht. 

Jetzt auf dem gleichen Weg zurück bis zum Ausgangspunkt der Tour.

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Bus oder der Bahn bis zur Haltestelle Görtschach/Förolach fahren. Fahrpläne finden sie auf www.oebb.at

Wer mit der Bahn anreist, muss von der Bahnstation ca. 15 Minuten nach Förolach spazieren.

Anfahrt

Von Villach:
Von der Südautobahn A2, Abfahrt Hermagor weiter auf der B111 bis Förolach, kurz nach der Tankstelle rechts abbiegen und auf dem Parkplatz beim Friedhof parken.

Von Hermagor:
Auf der B111 Richtung Villach bis Förolach fahren, bei der Kirche nach links abbiegen und direkt dort parken.

Parken

Parkmöglichkeiten sind beim Parkplatz in Förolach unterhalb des Friedhofes bei der Kirche vorhanden.

Der Parkplatz  kann an Sonntagen zur Messezeit und bei Begräbnissen überfüllt sein. 

Koordinaten

DG
46.628790, 13.472097
GMS
46°37'43.6"N 13°28'19.5"E
UTM
33T 383038 5165048
w3w 
///handbremse.welten.freies
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Kompass Wanderkarte "Villacher Alpe" 1:50.000, Nr. 64

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, festes Schuhwerk wird empfohlen.


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(2)
Johannes Pelzer
07.09.2016 · Community
Schöne Kurztour mit tollen Aussichten. Wählt man den Weg, wie vorgeschlagen, an der Gabelung an der sich der Rundweg wieder trifft nach links, hat man einen knackigen Anstieg bis zur Kirche (z.Zt. wegen Renovierung geschlossen). Bei Feuchtigkeit empfehle ich diesen hochzugehen, abwärts wäre er deutlich schwieriger durch Wurzel- und Steinpassagen. Am Ende der Tour, deren Rückweg über Schotterwege man durch einige Zusatzschleifen erweitern kann, wartet direkt an der Hauptstraße und dem Parkplatz liegend, ein kleines Imbissrestaurant mit kleiner Karte. Beim Start jedoch Öffnungszeiten klären?
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,2 km
Dauer
2:35h
Aufstieg
394 hm
Abstieg
394 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch botanische Highlights familienfreundlich

Statistik

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